Trauermodelle als Orientierung
Individuelle Trauerwege: Ist das normal?
Abschiede, Trennungen und Verlusterlebnisse gehören in die Entwicklung und das Leben eines jeden Menschen. Die darauf folgende Trauer stellt eines der grundlegendsten Gefühle dar, die ein Mensch zur Verfügung hat.
Offen für: alle Interessierten
Um Verlusterlebnisse verarbeiten zu können, durchleben Menschen einen individuellen Trauerprozess, in dem der Verlust immer wieder schmerzt, validiert und integriert werden kann.
Doch allzu oft fragen sich Trauernde, ihre Angehörigen und auch Begleiter:innen: Was ist eigentlich „normal“ ? Die einfache Antwort ist: Alles! Denn Trauer ist ein individueller Prozess. Gleichzeitig erleben Trauernde häufig ähnliche Gefühle und innere Verarbeitungswege. Trauerexperten entwickeln daher schon seit Jahrzehnten Modelle und beschreiben Trauerverläufe, um diese individuellen Prozesse in ihren Ähnlichkeiten abzubilden. Die Auseinandersetzung mit diesen Modellen der Trauerwege kann oftmals den Betroffenen, ihren Angehörigen und auch den Begleiter:innen eine Orientierung bieten in dieser so wechselhaften und manchmal undurchsichtigen Zeit der Trauer. Es kann ihnen helfen, zu erfahren, welche Phasen und Gefühle zur Trauer dazu gehören.
In dem Seminar wird Menschen, denen Trauer in welcher Form auch immer begegnet, persönlich oder im beruflichen Umfeld, ein Überblick über die bekanntesten Trauermodelle gegeben. Es werden Gemeinsamkeiten gefunden, Unterschiede diskutiert und persönliche Erfahrungen eingebunden, damit am Ende alle die Gewissheit haben, dass ALLES normal ist und einem natürlichen, menschlichen Verarbeitungsweg folgt.
Referentin: Marina Hoff, Dipl. Päd., Traumatherapeutin, Trauerbegleiterin und Mediatorin.
Kosten für Externe: 25,- Euro
Für die Teilnahme erhältst Du 4 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.
