Wie Kinder über Tod und Sterben denken
Tote essen auch Gummibärchen
Kinder stellen sich Sterben und Tod oft überraschend und voller Lebenswillen vor. Erwachsenen fällt es hingehen häufig schwer, über Sterben und Tod zu sprechen. Bei Kindern ist das oft anders, sie sind neugierig und wollen alles genau wissen. In Bezug auf unsere eigenen Erfahrungen gehen wir der Frage nach, wie wir hilfreich für Kinder da sein können und wie die eigene Sprachlosigkeit überwunden werden kann.
Offen für: alle Interessierten
Wir wollen an diesem Tag gemeinsam erarbeiten, wie wir mit Kindern ins Gespräch kommen können und stellen kreative und spielerische Angebote zum eigenen Ausprobieren vor. Wir beschäftigen uns mit der Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln:
- Wie habe ich als Kind Sterben, Tod und Trauer erlebt, was war damals für mich hinderlich, was war hilfreich?
- Wir betrachten die Vorstellungen über Tod und Sterben von Kindern in unterschiedlichen Altersstufen und erarbeiten gemeinsam, was sie zur Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen brauchen.
- Was brauchen wir als Erwachsene, um für die Fragen der Kinder offen und authentisch zu bleiben und um selber neugierig mit den Kindern zusammen Antworten auf Fragen zu finden?
Darüber wollen wir in diesem Seminar nachdenken, Methoden und Möglichkeiten kennenlernen, in den Erfahrungsaustausch kommen und gemeinsam viele Ideen entwickeln, die im Alltag umzusetzen sind.
Referent:innen: Ute Heins, Sonderpädagogin, und Jens Hannekum, Kinder- und Jugendtrauerbegleiter, beide Mitarbeitende im Begleiter:innen-Team im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz.
Kosten für Externe: 70,- Euro
Für die Teilnahme erhältst Du 7 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.
