Qualität in der Kinderhospizarbeit
QuinK-Tag 2026: Alle Blickwinkel im Fokus
Ob Trauerbegleitung im Ehrenamt, ehrliches Feedback für bessere Angebote oder praktische Fragen zur Messbarkeit von Zufriedenheit: Die Themen beim QuinK-Tag (Qualität in der Kinderhospizarbeit) am Kinderhospiz-Stützpunkt Löwenherz in Bremen waren auch in 2026 wieder vielfältig.

Seit sechs Jahren laden Löwenherz und der Hospizdienst Oldenburg im jährlichen Wechsel zum Austausch über Qualität in der Kinderhospizarbeit ein. Der besondere Fokus liegt immer darauf, die Blickwinkel von möglichst allen Beteiligten aufzunehmen: Familien, Ehrenamt und Hauptamt. Wie in jedem Jahr nahmen wieder viele Kooperationspartner aus ganz Niedersachsen mit ihren Ehrenamtlichen und Koordinationskräften teil. Die Koordinatorinnen Eileen Gala und Beate Weidewitsch eröffneten den Tag bei strahlendem Sonnenschein.

Unter dem Motto: „Besser geht immer! Was bedeutet Qualität in der Kinderhospizarbeit“ gab es einen lebhaften Austausch zu den Themen: Qualitätssicherung- und entwicklung, Bewertung von Qualität und Instrumente der Bewertung in der ambulanten Begleitung und Sichtbarmachung von Qualität. Einführend hielt Stefanie Hurth, Co-Autorin des QuinK-Handbuchs und digital zugeschaltet, einen Vortrag zum Thema „Qualität in der Kinderhospizarbeit“.

Die anschließenden Workshops fanden erstmals im Barcamp-Stil statt. Dieses Format führte zu einem lebhaften Austausch und einem hohen Maß an Vernetzung unter den insgesamt 37 Teilnehmenden. Die von den Teilnehmenden vorgeschlagenen Themen gingen von praktischen Fragen der Messbarkeit der Zufriedenheit, einer höheren Generierung von ehrlichem Feedback für eine bessere Angebotsentwicklung, Aspekte der Trauerbegleitung im Ehrenamt.

Nur einen Wermutstropfen gab es: Leider konnten in diesem Jahr keine Familien teilnehmen. Deren Teilnahme und Feedback bringt für haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitende meist wertvolle Aspekte und Ansichten ein. Wobei man gut nachvollziehen kann, dass es für die Betroffenen schwer ist, sich so viel Zeit dafür freizunehmen.
In 2027 wandert die Veranstaltung dann wieder nach Oldenburg.
